HOFUNDSCHIFF

Betreuungsprojekt - Projektentwicklung


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Zielgruppe

Es können in der Regel ein bis zwei weibliche und/oder männliche Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterschiedlicher Nationalität aufgenommen werden. Das Angebot richtet sich an Menschen, die in ihrer Biografie eine Vielzahl von negativen Erfahrungen (z.B. Gewalterfahrung, sex. Gewalt) gemacht haben und die durch stark beeinträchtigte Lebensbedingungen sowie häufige Beziehungsabbrüche nach Zuwendung suchen. Ihre Lebens- und Handlungsweisen sind oft durch Misstrauen, bis hin zu Beziehungsverweigerungen, durch mangelndes Selbstvertrauen, Leistungsverweigerung (z.B. Schule), Formen der Selbst- und Fremdgefährdung, unterschiedliche Suchterscheinungen und tendenzielle Perspektivlosigkeit und gar Depressionen geprägt.
Sie können aus der Psychiatrie, aus Heimen, aus dem Strafvollzug, von der Strasse, aus Selbsthilfegruppen (AIDS-Hilfe), privaten Initiativen oder aus der Familie kommen.
Ihre Probleme und Schwierigkeiten werden verstanden als ihre eigene Sprache und Überlebensstrategie, um Hilferufe auszudrücken.
Das Augenmerk liegt besonders auf denjenigen Menschen, die sich in einer akuten Krise befinden und eine Auszeit benötigen, in der mit ihnen in Untersuchungs-, Beobachtungs- und Diagnosephasen neue Perspektiven, Prognosen oder Therapieformen erarbeitet und vorgeschlagen werden. Für die Jugendlichen bestehen Möglichkeiten, ihren Schulabschluss in geführten Kursen vorzubereiten, zu absolvieren oder die örtlichen Schulen zu besuchen.
Es werden Arbeitspraktika und Trainings begleitend zur aktuellen Betreuung ermöglicht oder als eigenständige Maßnahme zur Vorbereitung auf einen Schulabschluss oder zur Berufsorientierung auf dem Hof und in Betrieben außerhalb angeboten.

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